ausstellung

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paula ließ

 

 

 

 

 

 

bernack nacht 2

Abendstimmung im Kunstcentrum Alte Molkerei  Worpswede

 

 

 

"Paula ließ die Glocken läuten"

 

 

 

Diese Ausstellung fand mit großem Erfolg vom 

28. Oktober bis 28. Februar 2008

in der Galerie ART99

und der Galerie BERNACK

Osterweder Str. 21

27726 Worpswede

statt

 

Ausstellende Künstlerinnen / Künstler:

Ingrid BergPund  *  Hans Bock  *  Mariola Bogacki   

Andrea Braig  *  Bernhard BüsingMareno Cousin   

Inge Demin  *  Chia Gildemeister

Sunhild GoldkampErhard KalinaKarin König

Hans-Jürgen LangePeter J. Lange *  Viktor Lau   

Agnes Naber  *  Hans-Gerd Rehpenning 

 Erdmute Siegmund-Filipschack

Ingrid SteckelbergDr. Helmut Stelljes   

Renate Vogel-Stelling  

 

 

Folgende Sonderveranstaltungen fanden in der 

Galerie BERNACK + Galerie ART99 

statt:

Am 12. Dezember 2007 

Lesung

Luise und Henning Scherf, Bgm. a.D., Bremen, lasen Auszüge aus der Korrespondenz zwischen
Paula Modersohn-Becker und Rainer Maria Rilke.

Im Anschluss daran las 

Henning Scherf das
"Requiem für eine Freundin"
von Rainer Maria Rilke.


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- Am 18. Januar 2008 fand der
Auftritt
des 

Trio LiMUSiN 

vor ausverkauftem Haus statt

 

 

 - bekannt aus Presse, Funk und Fernsehen -

in der Bernack Galerie

WILHELM BUSCH

"Das kann ja heiter werden!"

Musik von Paganini bis Piaggolla

 

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  - KÜNSTLERGESPRÄCHE -

 

... und an folgenden Tagen standen nachfolgende Künstlerinnen und Künstler für ein Gespräch zur Verfügung: 

 

20. November 2007-  (Todestag von Paula Modersohn-Becker) 

Alle Künstler/innen werden von 15.00 - 20.00 Uhr anwesend sein und bei Bedarf zu den eigenen Arbeiten Stellung nehmen.   

Sa. 24. und So. 25.November 2007 von 11.00 - 12.00 Uhr

Agnes Naber, Malerin                            

Sa. 24. und So. 25 November 2007 11.00 - 12.00 Uhr 
Gerhard Rehpenning, Bildhauer und Maler                 

So. 2.Dez.     11.00-12.00 Uhr 2007  Paula Führung   

Mareno Cousin, Malerin und Objektkünstlerin                         

Sa. 5. und So. 6. Januar 2008 von 12.00 - 13.00 Uhr

Karin König, Malerin                             

Sa. 19. und So. 20. Januar 2008 von 11.00 - 12.00 Uhr
Erdmute
Siegmund - Filipschack, Malerin       

 

DIE AUSSTELLUNG

Eingangsbereich 

Galerie Bernack

 

Eingangsbereich 

Galerie ART99

 

Die drei Laudatoren

 Erhard Kalina, 1. Vors. BBK Landesverband Niedersachsen (Laudatio)

Stephan Schwenke, Bürgermeister Worpswede (Einführung)

Hans-Jürgen Lange, Künstler (Begrüßung)

 

...über 130 Vernissage- Gäste im Kunstcentrum Alte Molkerei

 

 

     

 

  

  Oberer Ausstellungsraum

 

 

Hinweis:

 

Mit der linken Maustaste die kleineren Bilder bitte  2 x anklicken...

 

  

 

 

 

   

 

PRESSEBERICHTE 

 

folgten nach deren Veröffentlichung

 

 

 

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paula becker (r) mit clara westhoff

 

                   BBK    Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler
                                    für Niedersachsen e.V.
                                         Bezirksgruppe Osterholz in Worpswede

     BBK


„Paula ließ die Glocken läuten“

Einführung:
In Vorbereitung des Projektes „Paula Modersohn - Becker“ setzen sich seit zwei
Jahren Künstlerinnen und Künstler aus der Region und Worpswede mit dem
malerischen Werk, den literarischen Hinterlassenschaften und ihrer besonderen
Biografie auseinander.

Paula Modersohn - Becker war zeitlebens auf der Suche. Auf der Suche nach sich
selbst und auf der Suche nach bildnerischem Ausdruck, der ihre Ansprüche
zufrieden stellte. Sie hat als Frau in einer Zeit, da nur wenige Frauen nach einer
Berufstätigkeit außerhalb des Hauses strebten, ganz bewusst und zielstrebig
Familie und berufliche Ziele getrennt. Dieser Weg außerhalb der Konventionen
forderte Kraft und Mut und Unbeugsamkeit. Sie hat es sich und anderen damit
nicht leicht gemacht. Aber sie hat damit eine künstlerische Selbstständigkeit
erkämpft, die erst sehr langsam
verstanden wurde.

Einen Teil dieses künstlerischen Lebens hat Paula Modersohn - Becker in
Worpswede verbracht. Ihre Ausbrüche nach Paris haben diese ruhigen Phasen
im Moordorf immer wieder befruchtet und ihre Arbeit immer rigoroser gemacht.
So zeigte sich ihr kurzes Leben als künstlerisch geschlossen und abgeschlossen.

Was es bedeutet, wenn unauslöschliche sichtbare Spuren einer bedeutenden
Persönlichkeit immer wieder Erinnerung einfordern, erleben wir Künstler jetzt
in Vorbereitung unserer Ausstellung. Geradezu eine Erinnerungsflut wird
ausgelöst durch den Bezug auf das Todesjahr von Paula Modersohn - Becker.

Wir kennen ihre Bilder und wissen von dem Mut, der damals dazugehörte,
solche Sujets - so zu malen. Aber es ist wichtig, dass nach 100 Jahren der
Veränderungen der Welt und der Betrachtungsweisen wir heutigen Künstler
immer wieder unsere Zeit reflektieren und kreativ umsetzen. Dieser lebendige
Prozess muss weitergehen und kann mit unserer Ausstellung nicht
abgeschlossen sein.

Dabei ist Paula Vorbild und macht Mut.

Worpswede, den 03.04.2007

 

... und weiter

"Paula ließ die Glocken läuten"

 

... ob nach mehr als 100 Jahren, jetzt im 21. Jahrhundert, ihre Kunst noch in dieser Form oder erweitert von den zeitgenössischen Künstlern empfunden wird, ist Ausgangspunkt für diese Ausstellung.

"Mein Leben ist ein Fest, ein kurzes, intensives Fest mit Blumen in den Händen und im Haar.."

                                                                                                           (Paula Modersohn-Becker).

20 Künstler zeigen Arbeiten, die in Stein geschlagen oder in der Malerei, auf fotografischen Arbeiten und in der Zeichnung sichtbar werden. Innere Wahrheit und die Suche nach neuen Wegen in der Kunst, verbinden ihre Ansätze mit denen der heutigen Künstler.

Eine spannende Ausstellung in 19 verschiedenen Positionen, die wie Paula Modersohn-Becker Gleichnishaftes sowie eine sichtbare und unsichtbare Wirklichkeit ausdrücken wird. Hommagen an Paula Modersohn-Becker, ein Requiem mit Text von Rainer Maria Rilke, Selbstbildnisse, Landschaften usw. und ihre/unsere Sichtweise der Malerei bilden eine lebendige Zeitreise ins jetzt.

"Die Worpsweder Glocke läutet immer noch für Paula".

 

 

alles über paula-modersohn-becker unter unserer

extra-homepage

 

> www.paula-modersohn-becker-bbk.de <

 

PRESSE

 

 

WESER KURIER

 - WÜMME ZEITUNG -

5. November 2007

 

Von unserer Mitarbeiterin

Donata Holz

WORPSWEDE. Zwei Jahre lang haben sich Künstler aus der Region mit der Malerin Paula Modersohn-Becker auseinandergesetzt. Sie haben ihre Tagebücher und Briefe gelesen und die Entwicklung ihres Werkes betrachtet. In der Reflexion auf diese Erfahrungen haben sie dann ihre eigenen Arbeiten geschaffen. Das Ergebnis ist jetzt in der Galerie Bernack und in der Galerie Art 99 zu sehen.

Unter dem Titel „Paula ließ die Glocken läuten" haben 20 Kunstschaftende unterschiedliche Positionen in der Auseinandersetzung mit der Malerin entwickelt. Dass dieses Thema nach wie vor große Resonanz findet, bewies die sehr gut besuchte Eröffnung der Ausstellung. Werk, Persönlichkeit und Lebensweg reflektierend haben die Künstler in Malerei, Skulptur und Fotografie ihre individuelle Interpretation der Künstlerin entwickelt, die sich selbst eine künstlerische Selbstständigkeit erkämpft hat.

Ein zentrales Sujet im Werk von Paula Modersohn-Becker ist die Darstellung der Kinder. Dieses nimmt der Bildhauer Gerhard Rehpenning auf, wenn er eine Gruppe von drei Figuren zeigt. Die schwangere Künstlerin umgeben von zwei Kindern hat Rehpenning abstrahierend aus Holz modelliert. Die Auseinandersetzung Paula Modersohn- Beckers mit den ägyptischen Mumienporträts findet in den Gemälden von Erdmute  Siegmund-Filippschack ihren Ausdruck. Mit expressivem abstrahierendem Strich zeigt sie zwei Frauenporträts, die durch die charakteristische Haltung und den etwas entrückten Blick sowie typische Accessoires wie Kette und Ohrringe an diese Bildnisse erinnern. Sie dienten Paula Moder- sohn-Becker als Inspirations- quellen für ihre eigenen Bildnisse.

Von der Kommerzialisierung des Mythos Paula Modersohn-Becker erzählt Viktor Lau in seinem realis- tisch angelegten Bild. Er zeigt, wie das Werk der Ma- lerin konserviert und am Fließband in Dosen gepresst wird. Mit abstrakten Formulierungen reagiert Marceno Cousin auf das Thema. Zu ihren dynami- schen Farbbewegungen auf dem Malgrund lassen sich die Klänge der Glocken assoziieren.

„Im Spiegel" zeigt Bernhard Büsing die Malerin in nachdenklicher Pose und lässt dabei ein Band so durch die Figur laufen, das an ihre Zerrissenheit zwischen dem Leben in Worpswede und in Paris denken lässt. Kleine romantische Komposi- tionen schafft Hans Jürgen Lange, wenn er Paula Modersohn-Becker im „Gedenken an Paris" im Garten des Barkenhoff zeigt, während im Hintergrund der Eiffelturm schemenhaft erscheint.

„Paulas Blicke" zeigt Ingrid Steckelberg in unterschied- lichen Variationen in einer am Computer bearbeiteten Technik, in der ein Selbstbildnis der Malerin den Ausgangspunkt bildet. Gleichzeitig begibt sich Peter J. Lange in Form von Fotomontagen „Auf Paulas Spuren", indem er farbige Elemente aus Gemälden mit Schwarz-Weiß-Fotos, wie etwa von Paulas Atelier, verfremdend montiert.

 

Genuss und Lebensfreude, die Paula Modersohn- Becker während ihrer Parisaufenthalte empfunden hat, finden ihren Ausdruck in dem Gemälde von Renate Vogel-Stelling. Sie zeigt

die Künstlerin in freiem dynamischen Strich, wie sie sich tanzend durch Paris bewegt und dabei Otto Modersohn zurücklässt.

In einer ähnlich flächigen Darstellung, wie auch Paula Modersohn-Becker arbeitete, entwickelt Inge Demin ihre Bilder. Sie setzt Figur und Umfeld aus leicht kantigen Farbflächen zusammen. Dabei zeigt sie die Malerin in einer verträumten Position und nennt das Bild nach einem Zitat von ihr „Es wird in mir Morgenröte".

Nur ein kleiner Ausschnitt der Arbeiten dieser umfangreichen Ausstellung lässt sich hier darstellen. Des Weiteren sind Arbeiten von Hans Bock, Mariola Bogacki, Andre Braig, Heinz Cymontkowski, Chia Gildemeister, Sunhild Goldkamp, Wolfgang Gido, Erhard Kalina, Karin König, Agnes Naber und Dr. Helmut Stelljes zu sehen.

Die Ausstellung ist bis zum 28. Februar 2008 zu sehen. Öffnungszeiten: dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr.

 

Künstlerische Reflexionen auf Leben und Werk von Paula Modersohn-Becker zeigen zurzeit die Galerie Bernack und ART99 in einer gemeinsamen Ausstellung     DOH-FOTO: HENNING HASSELBERG

 

Osterholzer Anzeiger

Sonntag, 11. November 2007

 

Du, Paula, leuchtest immer noch!  

Zeitgenössische Künstler zeigten Werke zu Paula Modersohn-Becker

Von Carola von Lübken

Worpswede.   

„Du,   Paula, leuchtest immer noch! Nichts klingt so sehr wie dieses Licht- und Schattenspiel. Du stehst in einer Birke auf und leuchtest hell und schwingst in tiefen Glockenfarben und tönst in uns. Und singst das Lied vom Leben auch heute noch im Hier und Jetzt. Dein Glocken-, Blüten-, Perlenspiel bewegt, berührt ein zeitlos Ewiges". So steht es neben einem Bild von Sunhild Goldkamp, das in Collage-Technik 

entstand und dessen Titel lautet: „Du stehst in einer Birke auf."

Das zarte Antlitz Paula Modersohn-Beckers erscheint im Profil in einem Birkenstamm, den Sunhild Goldkamp aus Rinde formte und auf Leinwand aufgebracht hat. Umgeben ist der Birkenstamm von rosa Fingerhutblüten. Gegenüber diesem verträumt wirkenden Exponat hängt das großformatige kraftvolle Ölbild „Paris, Paris, du liegst mir immer im Sinn" von Renate Vogel-Stelling. Zu sehen ist eine unbekleidete Paula, die voller Anmut und wie befreit vor dem Pariser Eiffelturm tanzt. Ein gebeugter Mann, es scheint Otto Modersohn zu sein, küsst ihr die Füße.

Realistisch gestaltet ist das Gemälde von Victor Lau, der sich mit der Kommerzialisierung des Paula-Mythos auseinandersetzt. Über ein Fließband laufen Dosen, die mit einem Motiv aus Paula Modersohn- Beckers Werk beklebt werden. Stationen im Leben der Künstlerin, die da waren Dresden, Bremen, Berlin, Worpswede, Paris,

zeigt der Maler Hans Bock in einem Triptichon. 

 

Noch bis zum 28. Februar 2008 ist die Ausstellung „Paula ließ die Glocken läuten" von zeitgenössischen Künstlern in der Galerie Art99 und der Galerie Bernack zu sehen.             Foto: cvl

 

„Paula ließ die Glocken läuten" lautet die Ausstellung, für die sich 20 Künstlerinnen und Künstler aus der Region zwei Jahre lang mit dem Werk und der Person Paula Modersohn-Beckers auseinandergesetzt haben. Bis zum 28. Februar 2008 werden die Arbeiten der Kunstschaffenden in der Galerie Bernack und der Galerie Art99 zu sehen sein. Die Werkschau, zu deren Eröffnung an die 200 Besucher kamen, ist ein Kaleidoskop

künstlerischer Aktivität von zeitgenössischen

Künstlern im Landkreis und der näheren Umgebung. Beeindruckend ist,

wie unterschiedlich und vielfältig die Kunst- schaffenden sich mit der Frau, der Malerin Paula Becker, Paula Modersohn-Becker, und mit ihrem künstlerischen Tun beschäftigten.

„Die Ausstellung .Paula ließ die Glocken läuten' soll Zeichen setzen", sagte in seiner Einfüh- rungsrede zur Werk- schau der BBK- Vorsitzende Erhard Kalina. In Worpswede sei dies die größte

 

 Werkschau als Hommage an die Künstlerin in ihrem Todesjahr, so Kalina. In der Ausstellung würden sich die Künstler in eigener Sprache dem Werk Paula Modersohn-Beckers nähern. Deren Leben und Werk verständen die Maler und Bildhauer als Auftrag für sich, aber auch Worpswede, erklärte Erhard Kalina. Paula Modersohn-Becker habe in einer Zeit des Umbruchs gelebt, genau wie die heutigen Künstler.

Ohne Kunst sei die Gesellschaft nicht denkbar, denn in ihrer Vielfalt seien Tradition, Erinnerung und Zukunft aufgehoben. Kunst sei von gesellschaftlicher Bedeutung sowie ein Wirtschaftsfaktor. Mit zeitgenössischer Kunst würden die Weichen gestellt für Wachstum und Beschäftigung in der Gemeinde, im Landkreis und im Land. „Paula war nicht die Erste und wir wollen nicht die Letzten sein. Worpswede soll leben!", schloss Kalina seine Ansprache.

An die zahlreichen Gäste der Vernissage richtete auch Bürgermeister Schwenke begrüßende Worte. Neben den schon erwähnten Künstlerinnen und Künstlern stellen Inge Demin, Erdmute     Siegmund-Fillipschack, Karin König, Dr. Helmut Stelljes, Peter J. Lange, Ingrid Steckelberg, Hans-Gerd Rehpenning, Andrea Braig, Agnes Naber, Chia Raissa Gildemeister, Mareno Cousin, Hans Jürgen Lange, Mariola Bogacki, Bernhard Büsing und Erhard Kalina ihre Arbeiten aus.